Es ist kein Geheimnis: An der Behauptung "sex sells" ist was dran. Immer noch. Viel zu oft. Leider.
Den Vogel abgeschossen haben vor kurzem die Waadtländer Winzer. Auf deren Werbeplakat steht denn auch zu lesen "Waadtländerwy macht sexy". Man muss sich diesen Holperreim wohl etwas gedehnt vorlesen, damit er wenigstens phonetisch halbwegs aufgeht: Waadtländerwy macht sexyyyyy. Blah.
Abgesehen davon, dass man/frau, um sich eine Frau oder einen Mann schön zu saufen, bzw. sich Mut anzutrinken, nicht unbedingt Waadtländer Wein braucht, sondern lediglich ausreichend grosse Mengen irgendeines billigeren Alkohols, sehe ich nicht ein, was an diesem Wein sexy machen soll. Auch das Plakat mit der in Fahne gewickelten Dame ist nicht aufreizender als irgendeine Werbung für ein Waschmittel oder einen Verdauungsjoghurt.
Ich werde den Verdacht nicht los, dass es sich hier weniger um eine Wein- als vielmehr um eine Schnapsidee handelt. Offenbar gehen nun sogar unseren Kollegen aus der Romandie die guten Ideen aus. Kriselt es jetzt nicht nur in der Wirtschaft (in beiderlei Hinsicht), sondern auch in den Betten?
Prost!
Note: 3.0/6.0
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Donnerstag, 1. Dezember 2011
Donnerstag, 13. Oktober 2011
Wirklich sympathisch
Krankenkassenwerbung zeichnet sich im Allgemeinen leider nicht durch Originalität aus. Ein besonders schlechtes Beispiel gab sogar den Ausschlag zu diesem Blog.
Seit einigen Wochen läuft allerdings die neue Kampagne der Sympany, die mit einem erfrischend einfachen Konzept und einem echt sympathischen Charakter die Entkomplizierung des Alltags propagiert. Sympathisch, weil sich damit jeder identifizieren kann und clever, weil jeder den Link zu Sympany macht, ohne dass konkret ein Produkt beworben werden müsste, das sich wahrscheinlich in keinster Weise von der Konkurrenz unterscheidet.
Eine Werbung, die Spass macht, ohne auf Dauer aufdringlich zu werden.
Note 5.5/6.0
Seit einigen Wochen läuft allerdings die neue Kampagne der Sympany, die mit einem erfrischend einfachen Konzept und einem echt sympathischen Charakter die Entkomplizierung des Alltags propagiert. Sympathisch, weil sich damit jeder identifizieren kann und clever, weil jeder den Link zu Sympany macht, ohne dass konkret ein Produkt beworben werden müsste, das sich wahrscheinlich in keinster Weise von der Konkurrenz unterscheidet.
Eine Werbung, die Spass macht, ohne auf Dauer aufdringlich zu werden.
Note 5.5/6.0
Freitag, 31. Dezember 2010
Da geht's um die Wurst
Die Proviande, besser bekannt als "Schweizer Fleisch", wirbt seit einiger Zeit wieder mit ihrem Werbespot "Die kürzeste Kochsendung der Welt". Dieser bringt in 16 Sekunden sowohl die Message auf den Punkt, als auch eine gesunde Dosis Selbstironie mit, was einerseits werberisch völlig ausreichend ist und zweitens menschlich sehr sympathisch wirkt.
Zum Jahresabschluss verpasse ich dem 16 Sekunden Spot glatt die Maximalnote.
Note: 6.0/6.0
Zum Jahresabschluss verpasse ich dem 16 Sekunden Spot glatt die Maximalnote.
Note: 6.0/6.0
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